KSC TUT GUT.-Förderpreis 2026 – Gemeinsam Engagement in der Region stärken

Im Rahmen des letzten Spieltags der Bundesliga-Saison 2025/26 fand am 17.05.2026 die Verleihung des KSC TUT GUT.-Förderpreises 2026 statt. Bereits zum sechsten Mal setzte der Karlsruher SC gemeinsam mit seinen KSC TUT GUT.-Partnern ein starkes Zeichen für gesellschaftliches Engagement in der Region Karlsruhe.

Gemeinsam mit den Partnerunternehmen Stadtwerke Karlsruhe, hauraton, BBBank, enoplan, GETTYGO, Stadtwerke Bretten, Rothaus und der Volkswohnung unterstützt der KSC soziale Organisationen, Initiativen und Vereine, die mit ihren Projekten einen nachhaltigen und positiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Dabei fließen 20 Prozent der Beiträge aller KSC TUT GUT.-Partnerunternehmen in den Fördertopf.

Auch in diesem Jahr standen erneut über 42.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Gefördert werden insbesondere Projekte aus den Bereichen Bewegung, Umwelt und Vielfalt, die einen konkreten Mehrwert für die Region schaffen und nachhaltig wirken.

Voraussetzung für eine Förderung sind die Regionalität der Projekte (im Umkreis von 50 Kilometern rund um den BBBank Wildpark), die Gemeinnützigkeit der Organisation sowie die Zweckmäßigkeit des eingereichten Projekts. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 10.000 Euro. Zudem wird der Förderpreis aktuell nur einmalig pro Organisation vergeben, sodass bereits geförderte Einrichtungen und Vereine von einer erneuten Förderung ausgeschlossen sind.

Nach Abschluss der Bewerbungsphase wurden die eingereichten Projekte durch eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern des KSC sowie der KSC TUT GUT.-Partner bewertet und ausgewählt.

Seit Einführung des Förderpreises im Jahr 2020 hat sich das Format zu einem festen Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements des Karlsruher SC entwickelt. Insgesamt konnten bereits 45 Projekte mit mehr als 192.000 Euro unterstützt werden. Jahr für Jahr profitieren dadurch zahlreiche Initiativen, die sich mit großem Einsatz für Zusammenhalt, Chancengleichheit und nachhaltige Entwicklung in der Region einsetzen.

Der KSC TUT GUT.-Förderpreis 2026 steht damit erneut für gemeinschaftliche Verantwortung und die gezielte Förderung von Projekten, die die Region nachhaltig stärken und bereichern.

Im Folgenden erhalten Sie Eindrücke über die Organisationen, die sich dieses Jahr über eine Fördersumme freuen dürfen.

 

Förderverein Rheinstandbad Rappenwort e.V.

Der Förderverein Rheinstrandbad Rappenwört setzt sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Freibads als sozialen Begegnungsort für die gesamte Karlsruher Stadtgesellschaft ein. Ziel ist es, ein niedrigschwelliges und familienfreundliches Freizeit- sowie Bewegungsangebot dauerhaft zu sichern und weiter auszubauen. Geplant ist unter anderem die Errichtung einer Calisthenics-Anlage, die allen Besucherinnen und Besuchern kostenfreie Bewegungsmöglichkeiten bietet. Gleichzeitig sollen Gesundheit, soziale Teilhabe und Begegnung im öffentlichen Raum gefördert werden – insbesondere für Kinder sowie benachteiligte Familien. Das Rheinstrandbad soll als inklusiver und offener Ort gestärkt werden, der Menschen unterschiedlicher Generationen und sozialer Hintergründe zusammenbringt. Durch nachhaltige Verbesserungen der Aufenthalts- und Bewegungsqualität entsteht ein attraktiver Raum für Sport, Erholung und gemeinschaftliches Miteinander.

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VfR Rheinsheim 1945 e.V.

Geplant ist der Bau eines öffentlich zugänglichen, inklusiven Spielplatzes auf dem Sportgelände, der Kindern aller Altersgruppen und Fähigkeiten offensteht. Damit soll Bewegung, soziale Teilhabe und Familienfreundlichkeit auf dem Vereinsgelände gezielt gefördert werden. Der Spielplatz wird mit vielfältigen Spielgeräten wie einem Spielturm, einer Doppelschaukel und einer Federwippe ausgestattet. So entsteht ein attraktiver Ort für gemeinsames Spielen und Begegnung im Alltag. Perspektivisch ist zudem eine Erweiterung zu einem Mehrgenerationenplatz vorgesehen, der auch ältere Menschen aktiv einbindet und das Miteinander verschiedener Generationen stärkt.

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Jugendhilfe Waldhaus Malsch Gruppe Steinadler

Die Sommerfreizeit des Waldhauses Malsch ermöglicht Kindern und Jugendlichen ein betreutes Freizeit- und Urlaubserlebnis außerhalb ihres familiären Umfelds. Im Mittelpunkt stehen soziale Stabilität, Gemeinschaftserleben und die Förderung der emotionalen Entwicklung durch gemeinsame Aktivitäten und Erfahrungen. Dabei werden Unterkunft, Verpflegung sowie ein vielfältiges Freizeitprogramm sichergestellt, auch wenn die eigenen finanziellen Mittel der Teilnehmenden stark begrenzt sind. Durch die strukturierte Betreuung entsteht ein geschützter Rahmen, der Erholung, Orientierung und positive Gruppenerlebnisse unterstützt. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer sozialen Situation eine unbeschwerte und stärkende Sommerfreizeit zu ermöglichen.

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Karlsruher Technik Initiative

Das Karlsruher MINT Festival 2026 „Technik erleben und Talente fördern“ setzt sich für Bildungs- und Chancengleichheit ein, indem es einen niedrigschwelligen Zugang zu Technik- und Digitalthemen ermöglicht. Durch praxisnahe Mitmachformate, wie beispielsweise Robotik-Wettbewerbe, werden Selbstvertrauen, Teamfähigkeit und Problemlösungskompetenzen gezielt gestärkt. Gleichzeitig bietet das Festival Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Technik aktiv zu erleben und eigene Talente zu entdecken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Vernetzung von Schulen, Hochschulen und Unternehmen, um regionale Nachwuchstalente gezielt zu fördern. So entsteht eine Plattform, die Bildung, Praxis und Zukunftschancen im MINT-Bereich miteinander verbindet.

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TafF - Tagestreff für Frauen

Der Tagestreff SozPädal in Karlsruhe ist eine niedrigschwellige Anlaufstelle für wohnungslose und von Armut betroffene Frauen. Er bietet Versorgung, Beratung und soziale Unterstützung in einem geschützten Rahmen. Durch die Mitarbeit im Haus, etwa in Küche, Kleiderkammer und bei der allgemeinen Versorgung, wird eine verlässliche Tagesstruktur geschaffen. Ergänzend dazu gibt es Angebote zur sozialen Teilhabe, Bildung und Integration, die den Frauen neue Perspektiven eröffnen. Ziel ist es, die Grundversorgung für bis zu etwa 60 Besucherinnen täglich sicherzustellen und ihnen Stabilität sowie Orientierung im Alltag zu geben.

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Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe

Die Sanierung der Sitzgelegenheiten am Bolzplatz in der Südstadt setzt einen Jugendwunsch aus der Karlsruher Jugendkonferenz zur Aufwertung des Geländes um. Ziel ist die Erneuerung witterungsfester Sitzmöglichkeiten, um eine sichere und dauerhaft nutzbare Aufenthaltsqualität für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Dadurch wird die Freizeitfläche im Grünstreifen der Südstadt deutlich aufgewertet. Der Bolzplatz wird als wichtiger Treffpunkt im Quartier gestärkt und bleibt ein zentraler Ort für Begegnung, Bewegung und gemeinsames Verweilen im öffentlichen Raum.

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Waldpädagogik Karlsruhe

Das Projekt „Karlsruher begehbarer Baum“ im Rahmen der Waldpädagogik und des Waldklassenzimmers Karlsruhe vermittelt Naturwissen auf anschauliche und interaktive Weise. Herzstück ist ein begehbarer Längsschnitt einer etwa 100 Jahre alten Eiche, der den Aufbau eines Baumes, die Jahresringe und grundlegende Aspekte der Waldökologie sichtbar macht. Ergänzend laden interaktive Stationen dazu ein, Themen wie Wassertransport, Baumstruktur und Waldaufbau selbstständig zu entdecken. Das Angebot richtet sich an Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen und stärkt das Verständnis für Naturzusammenhänge und Nachhaltigkeit. Durch die praxisnahe Vermittlung wird der Wald als Lern- und Erlebnisraum unmittelbar erfahrbar gemacht.

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Das Sandkorn gGmbH.

Die Theatergruppe „Die Spinner“ - Das Sandkorn GmbH ist ein inklusives Theaterensemble für Menschen mit und ohne Handicap, das jährlich eigenständig neue Stücke am SANDKORN Karlsruhe entwickelt. Im Mittelpunkt steht die Förderung von Inklusion, Begegnung und der Abbau von Barrieren durch gemeinsames künstlerisches Arbeiten und öffentliche Aufführungen. Seit 2003 ist die Gruppe ein fester Bestandteil der Karlsruher Kulturlandschaft und bereichert diese regelmäßig durch Gastspiele, Auszeichnungen und kontinuierliche inklusive Theaterarbeit. Durch das gemeinsame Entwickeln und Spielen entsteht ein Raum, in dem Vielfalt selbstverständlich gelebt und künstlerisch sichtbar wird.

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Kleinkaliber Schützenverein "St.Martin" Zeutern e.V.

Geplant ist der Bau einer elektronischen Schießanlage zur Modernisierung der bestehenden Infrastruktur. Diese Aufwertung steigert die Trainingsqualität, erhöht die Motivation der Mitglieder und unterstützt gezielt die Nachwuchsgewinnung im Verein. Besonders bei Jugendlichen werden Konzentration, Disziplin und motorische Fähigkeiten durch das Training nachhaltig gefördert. Gleichzeitig schafft die zukunftssichere Anlage die Voraussetzung für die Ausrichtung von Wettkämpfen. Insgesamt stärkt das Projekt den Schießsport in der Region und sichert seine langfristige Weiterentwicklung.

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