Ehemaliger Stürmer wird 60

Alles Gute zum Geburtstag, Bruno Labbadia!

Club von Heiko Räther

Der ehemalige KSC-Angreifer Bruno Labbadia feiert heute, dem 08. Februar 2026, seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass blicken wir auf die Karriere des Stürmers zurück.

Bruno Labbadia bedankt sich bei den KSC-Fans

Die Eltern von Bruno Labbadia kamen 1956 aus dem italienischen Lenole als Gastarbeiter nach Deutschland und ließen sich in Schneppenhausen bei Darmstadt nieder. In einfachen Verhältnissen aufgewachse, war der kleine Bruno das jüngste von neun Kindern, weshalb er in späteren Jahren als Fußballer in der Regel die Rückennummer neun auf seinem Trikot trug. Fußballerisch begonnen hat es für ihgn beim SV Weiterstadt und dem FSV Schneppenhausen. In der Schule machte er den Abschluss der Mittleren Reife, um danach die Ausbildung zum Versicherungskaufmann abzuschließen. 

Die erste Station des wuseligen, trick- und dribbelstarken Stürmers im Profifußball war der SV Darmstadt 98. Es folgten der Hamburger SV, der 1. FC Kaiserslautern (Meister 1991, Pokalsieger 1990), der FC Bayern München (Meister 1994), 1. FC Köln, SV Werder Bremen und der DSC Arminia Bielefeld. 2001/02-2002/03 trug er erfolgreich das Trikot des KSC, der eben den Betriebsunfall 3. Liga vergessen machte und wieder in die 2. Bundesliga aufgestiegen war. Labbadia war es mit zu verdanken, dass der KSC die Klasse erhalten konnte. Für die Elf vom Wildpark war der umtriebige Stürmer in 60 Spielen, 18 Tore am Ball. Danach beendete er seine aktive Laufbahn.

Bruno Labbadia hält einen nicht alltäglichen Rekord. Er ist der einzige Spieler, der sowohl in der ersten als auch in der zweiten Bundesliga jeweils über 100 Tore geschossen hat. Er hatte eine gewisse Grundgefährlichkeit. Er galt als Wiedergeburt des klassischen Mittelstürmers. Kein Riese und dennoch ein glänzender Kopfballspieler. Ein echter Strafraumstürmer, der sämtliche Abschlussarten beherrschte, vor allem Torinstinkt und Willen besaß, neunzehn Jahre lang auf den Platz zu gehen, um Tore zu schießen, ja, auch um Tore zu kämpfen.

Da er mit Vollendung des 18. Lebensjahres die deutsche Staatsbürgerschaft annahm, war er für die hiesigen Auswahlmannschaften spielberechtigt. So bestritt er sechs U21-Länderspiele, drei Tore, sowie zwei A-Länderspiele. 

Nach seiner aktiven Laufbahn betätigte er sich als Trainer. Zunächst bei SV Darmstadt 98, SpVgg Greuther Fürth, Bayer 04 Leverkusen, HSV, VfB Stuttgart und nochmals HSV. Mit den Hamburgern erzwang er mit viel, viel Glück 2015 den Sieger in der Relegation zur Bundesliga gegen seinen alten Verein KSC. Es folgten noch Trainerstationen beim VfL Wolfsburg und bei der Alten Dame von Hertha BSC.

Der KSC gratuliert Bruno Labbadia zum Geburtstag sehr herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute!


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